Wort des Trägers

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Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.
(Mk 10,13-16)

Die katholische Kirchenstiftung St. Michael, Poppenricht ist Betriebsträger der Kindertagesstätten St. Michael in Poppenricht und St. Anna in Traßlberg. Beide Kindertagesstätten sollen als integraler Bestandteil der Pfarrgemeinde St. Michael Orte der Begegnung sein. Kinder, Eltern, Personal, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Pfarrei treffen hier zusammen. Als Pfarrei und Betriebsträger wollen wir den Eltern in deren ureigenen Erziehungsauftrag durch wertorientierte, frühkindliche Förderung als verlässlicher und kompetenter Partner zur Seite stehen. Dabei verstehen wir uns als familienergänzend – nicht -ersetzend.
Speziell als katholischer Träger wollen wir den Kindern verstehbar machen, was der Glaube an Jesus Christus konkret für ihr Leben bedeuten kann. Neben den Grundlagen des christlichen Glaubens wird den Kindern ein von Gottes- und Nächstenliebe geprägtes Menschenbild und Miteinander vermittelt. Ferner werden den Kindern die Augen für moralische und ethische Grundsätze geöffnet. Vorbereitend auf die Schule soll unter anderem auch Selbstachtung und Selbstvertrauen gefördert werden. Dabei dürfen die Bedürfnisse der Kinder, das Spielen, Lernen und Entdecken, aber auch die Entwicklung eines Gesundheitsbewusstseins keineswegs vernachlässigt werden.
Mit der Betriebsträgerschaft wollen wir nicht nur einen Beitrag an unserer Gesellschaft leisten, sondern dem Beispiel Christi folgen, der sich besonders der Kleinen und Schwachen annahm. Kinder sind das wertvollste im Leben der Eltern. Des Vertrauens, das die Eltern uns entgegenbringen, indem sie uns ihre Kinder zur Betreuung anvertrauen, sind wir uns als Träger durchaus bewusst. Daher legen wir Wert auf einen offenen Umgang miteinander.

Poppenricht, 24. September 2014

Dominik Mitterer, Pfarrer
Kirchenverwaltungsvorstand