5. Fenster:
Um eine Rückwand für den Seitenaltar zu schaffen, wurde der vierte Pfeiler breiter als die anderen ausgeführt. Dadurch ist das Fenster im Presbyterium, vom Langhaus her gesehen, mehr oder weniger verdeckt. In der untersten Zone steigt Jesus in das Reich der Toten hinab, um den als Schlange dargestellten Teufel, der die Gewalt über Sünde und Tod hat, zu entmachten (Hebr. 2, 14). Mit dem Kreuzstab stößt er das Tor auf und öffnet den unerlösten Gerechten den Weg ins Himmelreich.
Zentralgestalt des Fensters ist der auferstandene Christus, der Sieger über den Tod (Mt. 28, 1-10). Geblendet vom Schein des Engels, der auf dem Stein sitzt, den er vom Grab weggewälzt hat, weichen die Wachen zurück. Darüber die drei Frauen, denen der Engel eröffnet, dass Jesus auferstanden ist.
In der obersten Zone hat Prof. Mahlke das Pfingstwunder (Apg. 2, 1 - 4) dargestellt. Der Heilige Geist ergießt sich in Form von Feuerzungen über Maria und die um sie versammelten Apostel.